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Hof Golbers, Drelsdorf (Nordfriesland)
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Neue Wohnformen in Eiderstedt mit dem Hof Golbers
auf der Titelseite Nov. 2024
Und die Grüße zum Jahreswechsel.
Der Hof
Der Hof „Golbers" liegt im Dorfzentrum von Drelsdorf und ist ein ortsbildprägendes Beispiel eines Geesthardenhauses, das für die Region und die Hauslandschaft sehr typisch ist. Das Gebäude wurde 2018 wegen seiner Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt.
Mit dem reetgedeckten Wohnhaus verbunden ist das frühere Wirtschaftsgebäude. Es wurde im Jahr 1910 an Stelle des alten Stalls errichtet und galt damals als zukunftweisend.
Angeschlossen an das ehemalige Wirtschaftsgebäude sind das frühere Backhaus und der ehemalige Hühnerstall. Beides bietet sich für die Haltung von Tieren wie z. B. Hühnern und Schafen an.
Zu der Hofanlage gehört ein großer Garten mit altem Baumbestand. Besonders eindrucksvoll ist die große Rasenfläche, die im Frühling zur blühenden Krokuswiese wird. Viele Märzbecher und Schneeglöckchen zeigen sich im Anschluss an die Krokusblüte. Auch sie sind eine Augenweide.
Der parkähnliche Garten wird von einer eindrucksvollen Blutbuche geprägt, die von hohen Kastanien, Eichen und Eschen umgeben ist. Neuanpflanzungen von Ginkgo und Taschentuchbaum vervollständigen die kleine Baumsammlung.
Hier Fotos von Inga Habenicht (Drelsdorf) vom Garten zur Zeit der Krokusblüte.
Der Name Golbers
In Drelsdorf haben alle alten Hofstellen eine Bezeichnung. Der Name „Golbers“ gehört zu der Hofanlage, auf der die Wohngemeinschaft ihren Platz findet. Er stammt vermutlich von einem Vorfahren mit dem Namen „Godber“.
In früheren Jahren wurde der Hausname auch für die Bezeichnung der Bewohner genutzt, z. B. Golbers Sophie, Golbers Marlene, Golbers Mämm.
Dorfbild
Das Wohn- und das angeschlossene Stallgebäude wurden 2018 unter Denkmalschutz gestellt. In der Denkmalliste des Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein findet sich dazu folgende Begründung:
Lage im Dorfzentrum … Nutzungsstruktur äußerlich gut ablesbar, anschaulich überliefertes und ortsbildprägendes Beispiel eines Geesthardenhauses, das für die Region und Hauslandschaft sehr typisch und charakteristisch ist.
Für landwirtschaftliche Zwecke werden die Gebäude inzwischen nicht mehr genutzt. Die Einrichtung einer Wohngemeinschaft soll dazu dienen, diese Gebäude umzuwidmen und mit Leben zu füllen. Nur wenn sie bewohnt sind, werden sie als Denkmal zu erhalten sein.
